Musikerin, Moderatorin & Sektenaussteigerin
– Herzlich willkommen zu einer Reise in meine Welt – Esthers Welt –

Es gibt Dinge, die passen nicht auf eine Praxiswebseite.
Nicht, weil sie unwichtig wären.
Sondern weil sie zu wild sind. 
Zu bunt. 
Zu lebendig.

Esthers Welt
ist der Ort für alles, was keinen normierten Rahmen braucht.
Für Chaos. 
Für Tiefe. 
Für Brüche. 
Für Heilung.
Für Wahrheit, die nicht geschniegelt und gestriegelt daherkommt.

Hier nehme ich dich mit auf meine Reise.
Nicht als Therapeutin.
Sondern als Mensch.

 

Esther Gebhard

Ich komme aus einem System, das keine Fragen duldete.

Ich bin bei den Zeugen Jehovas aufgewachsen.
In einer Welt aus totalitären Regeln, klaren Grenzen, unfassbarem Druck, Todesängsten und scheinbar klaren Wahrheiten.

Nur dass diese Wahrheiten nicht meine waren.

Aber ich war ein Kind.
Ich hatte leider keine Wahl.
Kein Dazwischen.
Kein „Vielleicht“.

Ich kannte nur richtig oder falsch. Schwarz oder weiss. Drinnen oder draußen. Gerettet oder verloren.

Und irgendwann begann in mir etwas zu flüstern.
Eine leise, unbequeme Stimme.
Meine.

Sie stellte Fragen.
Sie zweifelte.
Sie wollte atmen.
Ausbrechen. Davonlaufen. Ohne Rückkehr.

Der Preis dafür war hoch.

Als ich ging, ließ ich nicht nur eine Glaubensgemeinschaft zurück.
Ich ließ Menschen zurück, die ich liebte.
Meinen Vater. Freunde. Wegbegleiter. Vertrautheit.
Seitdem kein Wort mehr. 
Mehr als 30 Jahre schon.

Ausstieg klingt nüchtern.
Aber es ist ein Zerreißen.

Ich bin durch ein Tal gegangen, das viele nicht sehen.
Ein Tal aus Verlust, Identitätsbruch und existenzieller Einsamkeit.

Und doch war genau dort der Anfang meiner Freiheit.

Ich habe das Chaos nicht bekämpft. 
Ich habe gelernt, darin Galaxien zu sehen.

Chaos ist für mich kein Durcheinander.
Chaos ist schöpferisch.

Es ist dieses Wirrwarr, in dem neue Sterne entstehen.

Ich bin durch Dunkelheit gegangen.
Und ich weiß, wie dunkel es werden kann.

Aber ich habe auch erfahren:
Das Leben verliert seine Schönheit nicht – selbst dann nicht, wenn wir sie gerade nicht sehen können.

Heute bin ich hier.
Wild und weise.
Unbequem und liebevoll.

Ich stelle Fragen.
Ich halte Spannungen aus.
Ich glaube nicht an einfache Antworten.

Aber ich glaube an Entwicklung.
An Bewusstsein.
An den Mut, sich selbst zu begegnen.

Ich habe auch gelernt, Schmerz auszuhalten.
Körperlich. Psychisch.

Gewalt wurde in meinem Umfeld nicht immer als das benannt, was sie war.
Sie wurde gerechtfertigt. Spirituell überhöht. Diszipliniert genannt.

Heute weiß ich:
Kein System hat das Recht, die Würde eines Kindes zu verletzen.

Ich sage das nicht aus Bitterkeit.
Sondern aus Klarheit.

Meine Stimme war schon immer mein Zuhause.

Bevor ich Menschen in Meditationen und auf dem Weg der Achtsamkeit begleitete, stand oder saß ich vor Mikrofonen.
Auf Bühnen und in Studios.

Ich war Sängerin und Bassistin – unter anderem mit „Die Bayrische 7“ und der „Saragossa Band“.
Ich kenne das Tourleben. Die Energie. Das Scheinwerferlicht.

Ich habe erfahren, wie dieses Leben Menschen trennt.
Aber ich weiß auch, wie es ist, wenn Musik Menschen verbindet.
Und ich weiß, wie es ist, wenn eine Stimme trägt.

Meine Sprecherausbildung als Moderatorin beim Radio hat meiner Stimme später einen professionellen Rahmen gegeben.
Doch ihre eigentliche Kraft kommt aus dem Leben.

Heute nutze ich sie anders.

Sanfter.
Tiefer.
Bewusster.

Ich habe einen eigenen YouTube-Kanal ins Leben gerufen, auf dem ich kostenlose Meditationen, Hypnosen und Traumreisen anbiete. 
Für kreative Menschen. 
Für Sinnsuchende. 
Für alle, die lernen möchten, achtsamer mit sich selbst umzugehen.

Meine Stimme soll kein Lärm sein.
Sie soll ein Raum sein.
Für dich!

Mein Buch

Es gibt Geschichten, die müssen erzählt und geschrieben werden.

Mein Buchprojekt ist eine davon.
Monate voller Schmerz, Erinnerung, Konfrontation.

Es erzählt von innerer Gefangenschaft und äußerer Befreiung.
Von Manipulation und Erwachen.
Von Loyalität und Selbstverrat.
Von Todesangst und Sehnsucht.
Von Mut.

Noch gibt es keinen Verlag.
Das Thema ist heikel.
Zu unbequem für manche.

Aber ich habe nicht gelernt, mich wieder leise zu machen.

Diese Geschichte wird ihren Weg finden.

In meinen Blogartikeln findest du Leseproben.
> Kapitel 1
> Kapitel 4

 

Warum ich das alles teile.

Nicht, weil ich Mitleid möchte.
Nicht, weil meine Geschichte spektakulär ist.

Sondern weil ich weiß, dass echte Geschichten Brücken bauen.

Ich kenne die Täler.
Und ich weiß, wie lang und tief sie sein können.

Heute sehe ich eine meiner Aufgaben darin, Brücken zu bauen, damit andere vielleicht eine Abkürzung finden. 
Damit sie sich weniger allein fühlen. 
Damit sie früher erkennen, dass ihre innere Stimme vertrauenswürdig ist.

Ich möchte berühren.
Nicht beeindrucken.

Ich möchte ermutigen.
Nicht belehren.

Ich möchte ein lebendiges Beispiel dafür sein, dass das Leben schön sein kann –
nicht trotz der Täler, sondern weil wir sie durchschritten haben.

Unsichtbare Fesseln – Wenn Schweigen schwer macht.

Was viele nicht sehen:
Wer aus einem geschlossenen System aussteigt, nimmt nicht nur Erinnerungen mit.
Wie auch immer diese aussehen mögen.
Er nimmt vor allem Scham mit.

Eine Scham, die sich leise anfühlt wie:
Wie konnte ich das glauben?
Warum habe ich so lange gebraucht?
Was stimmt nicht mit mir?

Obwohl wir als Kinder keine Wahl hatten.
Obwohl Anpassung Überleben war.
Obwohl Loyalität damals Liebe bedeutete.
Denn Liebe war nie bedingungslos.
Auch nicht die der Eltern und engsten Personen.

Scham ist das letzte Band, das ein System um uns legt.
Unsichtbar – aber wirksam.

Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen:
Ich muss mich nicht schämen.
Nicht für meine Herkunft.
Nicht für meine Verletzlichkeit.
Nicht für meinen Weg.

Wenn wir beginnen, offen zu sprechen, verliert Scham ihre Macht.
Und genau dort beginnt Verbindung.

Vielleicht ist mein Erzählen auch ein stilles Zeichen an andere:
Du musst dich nicht verstecken.
Deine Geschichte ist kein Makel.
Sie ist gelebtes Leben.

Wer hier richtig ist

Du bist hier richtig, wenn du:

  • kreativ bist und dein Inneres erforschen willst

  • Sinn suchst, jenseits von Dogmen

  • Meditationen liebst, die dich wirklich nach innen führen

  • deine eigene Stimme wiederfinden möchtest

  • Tiefe nicht scheust

  • und bereit bist, dich berühren zu lassen

  • und wenn all das nicht auf dich zutrifft: du bist IMMER richtig!

Hier gibt es keine fertigen Wahrheiten.
Aber es gibt Echtheit.


Und jetzt?

Wenn du bleiben möchtest, bleib.
Wenn nicht, dann nicht.
Ich freue mich – so oder so. 
Das Leben ist zu kurz, gell?

Hör dir gerne eine Meditation auf meinem Youtube-Kanal „Sounds 4 Souls“ an.
Lies meine Gedanken.
Begleite mein Buchprojekt.
Tauche ein in dieses bunte, manchmal chaotische, immer ehrliche Universum.

Esthers Welt ist kein perfekter Ort.
Aber ein lebendiger.

Und vielleicht findest du hier etwas, das dich an dich selbst erinnert.
Und wenn du das mit mir teilen möchtest, dann melde dich gerne bei mir: info (at) esthertainment.de

Schön, dass du da bist.

Deine Esther